Bericht: NSA stattet in den USA hergestellte Hardware mit Hintertüren aus

Sie erlauben es dem Geheimdienst, einzelne Nutzer oder ganze Netzwerke zu überwachen. Die NSA fängt die Geräte angeblich ab, manipuliert sie und leitet sie dann an den eigentlichen Empfänger weiter. Das geht aus Unterlagen des Whistleblowers Edward Snowden hervor.

US-Parlamentsausschuss stimmt für Ende der NSA-Telefonüberwachung

Die Abgeordneten sprechen sich parteiübergreifend für den USA Freedom Act aus. Er sieht fallweise Genehmigungen für die Durchsuchung von Telefondaten vor. Das Repräsentantenhaus und auch der Senat müssen dem Gesetz allerdings noch zustimmen.

E-Mails zeigen Googles freundlichen Austausch mit der NSA

Der Geheimdienst lädt die Chefs großer Technikformen regelmäßig zu vertraulichen Unterrichtungen in Washington ein. Erklärter Zweck ist, die US-Wirtschaft vor gegnerischen Cyberangriffen zu schützen. Gleichzeitig interessiert sich die NSA aber auch für Schwachstellen, um sie für ihre eigenen Spähprogramme zu nutzen.

Transparenzbericht: Telekom muss knapp 50.000 Anschlüsse überwachen

Im Rahmen der zivilgerichtlichen Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen gab die Telekom Auskunft über 946.641 Kunden. Das geht aus einem heute veröffentlichten Transparenzbericht des Konzerns hervor.

Nach Heartbleed: USA räumen Zurückhalten von Sicherheitslücken ein

Die US-Regierung beteuert ihr Engagement für ein offenes und sicheres Internet. Meist sei es im nationalen Interesse, eine neu entdeckte Sicherheitslücke zu enthüllen. Die Geheimdienste könnten aber nicht völlig auf ein geeignetes Werkzeug verzichten, um “einen terroristischen Angriff oder den Diebstahl von geistigem Eigentum zu verhindern”.

Urteil: US-Durchsuchungsbefehle gelten auch für in Europa gespeicherte Cloud-Daten

Der Urteilsbegründung zufolge würde eine Zusammenarbeit mit anderen Staaten den Aufwand für die US-Regierung deutlich erhöhen. Ein Amtshilfeverfahren sei generell “langsam und arbeitsintensiv”. Im vorliegenden Fall geht es um von Microsoft in Irland gespeicherte Kundendaten.

Stellvertretender NSA-Direktor: Snowden hat dem Internet geschadet

Auf einer von Bloomberg veranstalteten Technologiekonferenz geht es auch um den “Snowden-Effekt” und seine Folgen. Der frühere NSA-Beamte und heutige Sicherheitsberater führt Bestrebungen zu dezentralen Internetstrukturen auf Snowdens Enthüllungen zurück. Er warnt vor “nationalistischen Bestrebungen” wie etwa einer deutschen oder schweizerischen Cloud.