Bericht: NSA stattet in den USA hergestellte Hardware mit Hintertüren aus

Sie erlauben es dem Geheimdienst, einzelne Nutzer oder ganze Netzwerke zu überwachen. Die NSA fängt die Geräte angeblich ab, manipuliert sie und leitet sie dann an den eigentlichen Empfänger weiter. Das geht aus Unterlagen des Whistleblowers Edward Snowden hervor.

Twitter ermöglicht Passwort-Reset per SMS

Dazu muss natürlich eine Handynummer hinterlegt werden. Ein Zurücksetzen per E-Mail bleibt parallel weiter möglich. Parallel hat Twitter eine Erkennung verdächtiger Log-ins eingeführt.

Snapchat legt FTC-Vorwürfe wegen Nutzertäuschung bei

Der Messaging-Dienst soll seine Nutzer über die Zugänglichkeit ihrer privaten Nachrichten, den Umfang der gesammelten Daten und ihre Sicherung getäuscht haben. Das Unternehmen muss ein umfangreiches Datenschutzprogramm auflegen, das 20 Jahre von einem unabhängigen Experten überwacht wird.

Apple veröffentlicht Richtlinien für Behördenanfragen

Sie definieren, welche Daten auf welche Art Anordnung hin herausgegeben werden – und welche überhaupt nicht zur Verfügung stehen. So braucht es für die Einsicht von iCloud-Daten einen Durchsuchungsbefehl. Auf Informationen von Fremd-Apps kann Apple demnach selbst nicht zugreifen.

Yahoo ignoriert künftig Do Not Track

Es gehörte zu den ersten Unterstützern des freiwilligen Privatsphäre-Schutzes. Jetzt vermisst es einen sich klar abzeichnenden Standard. Nutzer können Personalisierung aber weiter in ihren Yahoo-Optionen abwählen.

Bericht: Technikfirmen wollen betroffene Nutzer über US-Behördenanfragen informieren

Apple, Facebook und Microsoft richten solche Benachrichtigungen noch ein, bei Google gibt es sie seit dieser Woche. Nicht betroffen sind allerdings NSA- und durch National Security Letters bewilligte FBI-Anfragen: Diese sind stets mit einer Geheimhaltungsverpflichtung verbunden.

Spurenverwischendes Live-System Tails liegt in Version 1.0 vor

Es handelt sich um den 36. Stable Release nach fast fünf Jahren Entwicklungszeit. Tails hinterlässt auf dem Host-Rechner keine Spuren. Es anonymisiert Internetaktivitäten über Tor und enthält hervorragende Verschlüsselungswerkzeuge.

Urteil: US-Durchsuchungsbefehle gelten auch für in Europa gespeicherte Cloud-Daten

Der Urteilsbegründung zufolge würde eine Zusammenarbeit mit anderen Staaten den Aufwand für die US-Regierung deutlich erhöhen. Ein Amtshilfeverfahren sei generell “langsam und arbeitsintensiv”. Im vorliegenden Fall geht es um von Microsoft in Irland gespeicherte Kundendaten.

Stellvertretender NSA-Direktor: Snowden hat dem Internet geschadet

Auf einer von Bloomberg veranstalteten Technologiekonferenz geht es auch um den “Snowden-Effekt” und seine Folgen. Der frühere NSA-Beamte und heutige Sicherheitsberater führt Bestrebungen zu dezentralen Internetstrukturen auf Snowdens Enthüllungen zurück. Er warnt vor “nationalistischen Bestrebungen” wie etwa einer deutschen oder schweizerischen Cloud.