Defragmentierung tabellarisch

Im Folgenden wird das Vorgehen bei der Defragmentierung in den Windows Versionen 7, 8 und 8.1 in tabellarischer Form gegenübergestellt. Der Begriff “anklicken” bedeutet immer “einfacher Klick mit der linken Maustaste”. Doppelklick oder Klick mit der rechten Maustaste wird extra erwähnt.

Windows 7
Windows 8
Windows 8.1
Windows 7 Windows 8 Windows 8.1
1 Start-Button anklicken “Suchen” in der Charm-Leiste anklicken “Suchen” in Charm-Leiste anklicken
2 “Defrag” im Suchbereich eintippen “Defrag” im Suchbereich eintippen “Defrag” im Suchbereich eintippen
3 unterhalb des Suchfeldes “Einstellungen” anklicken
4 oben “Defragmentierung” mit rechts anklicken links “Laufwerke defragmentieren und optimieren” anklicken im Ergebnisbereich “Laufwerke defragmentieren und optimieren” anklicken
5 Laufwerk mit rechts anklicken, das defragementiert werden soll Laufwerk mit rechts anklicken, das defragementiert werden soll Laufwerk mit rechts anklicken, das defragementiert werden soll
6 “Datenträger analysieren” anklicken “Analysieren” anklicken “Analysieren” anklicken
7 “Ja” in Benutzerkontensteuerung anklicken “Ja” in Benutzerkontensteuerung anklicken “Ja” in Benutzerkontensteuerung anklicken
8 bei mehr als “20% fragmentiert” Button “Datenträger defragmentieren” anklicken bei mehr als “20% fragmentiert” Button “Optimieren” anklicken bei mehr als “20% fragmentiert” Button “Optimieren” anklicken
9 nach Defragmentierung “Schließen” anklicken nach Optimierung “Schließen anklicken nach Optimierung “Schließen anklicken

Henning Hilmer, 20.02.2014

Defragmentierung unter Windows 8.1

Tabellarisch wird hier das Vorgehen zur Defragmentierung unter Windows 8.1 erläutert. Im Folgenden bedeutet “mit links anklicken” das entsprechende Feld bzw. den entsprechenden Button mit der linken Maustaste einmal anklicken., “mit rechts anklicken” das entsprechende Feld bzw. den entsprechenden Button mit der rechten Maustaste einmal anklicken. Ein notwendiger Doppelklick wird extra erwähnt.

Achtung : die Defragmentierung kann je nach Größe des Datenträgers (auch als Laufwerk oder Partition bezeichnet) und der Menge der darauf vorhandenen Daten schon etwas länger dauern. Während dieser Zeit sollten Sie nicht nebenbei mit anderen Anwendungen am PC oder Notebook weiterarbeiten.

Start-Button auf der Taskleiste unten mit links anklicken

  1. in der Charms-Leiste am rechten Bildschirmrand “Suchen” mit links anklicken
  2. im Suchfeld “Defrag” eintippen
  3. im Ergebnisbereich darunter “Laufwerke defragmentieren und optimieren” mit links anklicken. Nicht das darüberstehende “Defrag.exe” anklicken !!
  4. im Fenster “Laufwerke optimieren” das Laufwerk (Partition), das defragmentiert werden soll, mit rechts anklicken
  5. den Button “Analysieren” mit links anklicken
  6. in Benutzerkontensteuerung den Button “Ja” mit links anklicken
  7. wenn “20% fragmentiert” oder mehr angezeigt wird Button “Optimieren” mit links anklicken, sonst entweder nächsten Datenträger aussuchen (ab Punkt 4) oder weiter mit Punkt 8
  8. wenn Optimierung abgeschlossen ist den Button “Schließen” mit links anklicken

Das Ganze kann auch automatisiert werden, so dass die Defragmentierung zu bestimmten Zeiten automatisch ohne Eingriffe vom Benutzer abläuft. Dazu bitte wie folgt vorgehen

  1. in der Charms-Leiste am rechten Bildschirmrand “Suchen” mit links anklicken
  2. im Suchfeld “Defrag” eintippen
  3. im Ergebnisbereich darunter “Laufwerke defragmentieren und optimieren” mit links anklicken. Nicht das darüberstehende “Defrag.exe” anklicken !!
  4. im neuen großen Fenster “Laufwerk optimieren” erscheint im unteren Bereich unterhalb des Textes “geplante Optimierung” ein “Ein” oder “Aus”, je nachdem ob die automatische Optimierung ein- oder ausgeschaltet ist. Rechts daneben den Button mit dem Text ”Einstellungen ändern” oder “Aktivieren” mit links anklicken
  5. im neuen kleinen Fenster “Laufwerke optimieren” ein Häkchen vor “Ausführung nach Zeitplan (empfohlen)” setzen
  6. hinter den Begriff “Häufigkeit” im Auswahlkasten den kleinen Pfeil nach unten  ganz rechts im Feld mit links anklicken und den gewünschten Wert (Täglich, Wöchentlich oder Monatlich) mit links anklicken
  7. falls mehr als 1 Laufwerk (Partition) vorhanden ist, Button “Auswählen” hinter dem Begriff “Laufwerke” mit links anklicken. Ansonsten weiter mit Punkt 10
  8. im neuen Fenster “Laufwerke optimieren” mit der Laufwerksauswahl jeweils ein Häkchen vor die Laufwerke setzen (durch Anklicken mit links), die defragmentiert werden sollen
  9. den Button “OK” mit links anklicken. Soll an den Einstellungen, die angezeigt wurden, keine Änderung vorgenommen werden, den Button “Abbrechen” anklicken. Das Fenster mit der Laufwerksauswahl wird geschlossen
  10. im kleinen Fenster “Laufwerke optimieren” den Button “OK” mit links anklicken oder, falls keine Änderungen an den Einstellungen erwünscht sind, den Button “Abbrechen” anklicken. Das Fenster wird geschlossen
  11. im großen Fenster “Laufwerke optimieren” wird jetzt der (neue) Zeitplan angezeigt
  12. zum Schluss den Button “Schließen” mit links anklicken

Jetzt wird zum festgesetzten Termin täglich, wöchentlich oder monatlich automatisch die Defragmentierung der ausgewählten Datenträger durchgeführt. Dazu muss natürlich der PC oder das Notebook eingeschaltet sein.

Henning Hilmer, 20.02.2014

Defragmentierung Windows 7

Tabellarisch wird hier das Vorgehen zur Defragmentierung unter Windows 7 erläutert. Im Folgenden bedeutet “mit links anklicken” das entsprechende Feld bzw. den entsprechenden Button mit der linken Maustaste einmal anklicken., “mit rechts anklicken” das entsprechende Feld bzw. den entsprechenden Button mit der rechten Maustaste einmal anklicken. Ein notwendiger Doppelklick wird extra erwähnt.

Achtung : die Defragmentierung kann je nach Größe des Datenträgers (auch als Laufwerk oder Partition bezeichnet) und der Menge der darauf vorhandenen Daten schon etwas länger dauern. Während dieser Zeit sollten Sie nicht nebenbei mit anderen Anwendungen am PC oder Notebook weiterarbeiten.

  1. Start-Button auf der Taskleiste unten mit links anklicken
  2. unten links im Suchbereich “Defrag” eintippen
  3. im Ergebnis oben “Defragmentierung” mit links anklicken
  4. im Fenster “Defragmentierung” den Datenträger (Laufwerk, Partition), der defragmentiert werden soll, mit rechts anklicken
  5. den Button “Datenträger analysieren” mit links anklicken
  6. in Benutzerkontensteuerung den Button “Ja” mit links anklicken
  7. wenn “20% fragmentiert” oder mehr angezeigt wird den Button “Datenträger defragmentieren” mit links anklicken, sonst entweder nächsten Datenträger aussuchen (ab Punkt 4) oder weiter mit Punkt 8
  8. wenn Optimierung abgeschlossen ist den Button “Schließen” mit links anklicken

Das Ganze kann auch automatisiert werden, so dass die Defragmentierung zu bestimmten Zeiten automatisch ohne Eingriffe vom Benutzer abläuft. Dazu bitte wie folgt vorgehen

  1. Start-Button auf der Taskleiste unten mit links anklicken
  2. unten links im Suchbereich “Defrag” eintippen
  3. im Ergebnis oben “Defragmentierung” mit links anklicken
  4. im Fenster “Defragmentierung” den Button “Zeitplan konfigurieren…” mit links anklicken
  5. in Fenster “Benutzerkontensteuerung” den Button “Ja” mit links anklicken
  6. im Fenster “Defragmentierung: Zeitplan ändern” ein Häkchen vor “Ausführung nach Zeitplan (empfohlen)” setzen und danach in den Feldern hinter den Begriffen “Häufigkeit”, “Tag” und “Uhrzeit” die gewünschten Daten auswählen. Dazu jeweils den kleinen Pfeil ganz rechts im Feld mit links anklicken und den jeweils gewünschten Wert mit links anklicken
  7. falls mehr als 1 Datenträger (Laufwerk, Partition) vorhanden ist, Button “Datenträger auswählen” mit links anklicken. Ansonsten weiter mit Punkt 10
  8. im Fenster mit der Datenträgerauswahl jeweils ein Häkchen vor die Datenträger setzen (durch Anklicken mit links), die defragmentiert werden sollen
  9. den Button “OK” mit links anklicken. Soll an den Einstellungen, die angezeigt wurden, keine Änderung vorgenommen werden, den Button “Abbrechen” anklicken
  10. im Fenster “Defragmentierung: Zeitplan ändern” den Button “OK” mit links anklicken oder, falls keine Änderungen an den Einstellungen erwünscht sind, den Button “Abbrechen” anklicken
  11. im Fenster “Defragmentierung” wird jetzt der (neue) Zeitplan angezeigt
  12. zum Schluss den Button “Schließen” mit links anklicken

Jetzt wird zum festgesetzten Termin täglich, wöchentlich oder monatlich automatisch die Defragmentierung der ausgewählten Datenträger durchgeführt. Dazu muss natürlich der PC oder das Notebook eingeschaltet sein.

Henning Hilmer, 20.02.2014

Defragmentierung

Defragmentierung – WWW?

Sie fragen sich sicherlich, was hat Defragmentierung mit dem World Wide Web zu tun: Ganz richtig, erstmal gar nichts. WWW steht hier nämlich für “Was ist das“, “Warum sollte ich” und “Wie geht das“. Daher in aller Kürze :

“Was ist das” – kurz gesagt nichts weiter, als Ordnung in die Daten auf der Festplatte Ihres Computers bringen.

“Warum sollte ich” – damit Ihr Computer (eventuell) wieder schneller arbeiten kann

“Wie geht das” – ganz einfach mit Bordmitteln von Windows (siehe die Links weiter unten) oder mit Freeware oder kommerziellen Produkten (die teilweise aber auch nicht besser als die Bordmittel von Windows sind).

Ein wichtiger Hinweis am Anfang : Defragmentierung ist ein Thema bei Festplatten, bei denen mechanische Teile (die Platte selber und der Schreib-/Lesekopf) bewegt werden müssen. Sollte also in Ihrem Tablet, Netbook oder Notebook keine Festplatte sondern eine sogenannte SSD (Solid-State-Drive, ein elektronisches Speicherlaufwerk) eingebaut sein, dann brauchen Sie eigentlich nicht weiterzulesen (außer das Thema interessiert Sie allgemein). Denn bei SSD’s spielt die Defragmentierung keine Rolle. Ganz im Gegenteil, Defragmentierung könnte hier sogar die Lebensdauer der SSD verkürzen. Daher wird sie von den Programmen zur Defragmentierung auch gar nicht erst angeboten. Bei einer SSD werden keine mechanischen Teile hin- und herbewegt, hier fließt nur Strom. Und den können wir selbst mit der besten Defragmentierung nicht beschleunigen.

So und nun ins Eingemachte. Solange noch Platz auf der Festplatte ist, speichert Windows die Daten einfach hintereinander weg. Zwischendrin werden auch mal Daten gelöscht. In diese Lücken werden vom Betriebssystem ebenfalls neue Daten geschrieben. Im Laufe der Zeit entwickelt sich dadurch eine ganz schöne Unordnung auf der Festplatte (die Sie allerdings nicht sehen. Ihre eigene Ordnung, die Sie über den Windows-Explorer in Ihre Daten- und Programmsammlung gebracht haben, hat mit dieser oben genannten Unordnung zunächst mal nichts zu tun!)

Zur Erklärung ein kleiner Vergleich aus dem Alltag (bitte nicht gleich schimpfen. Ich unterstelle im Folgenden niemandem, dass er bei sich zuhause keine Ordnung hält!!!). Sie haben ein wunderschönes Kaffeeservice, das in einem Schrank ordentlich abgestellt ist. Im Laufe der Zeit kaufen Sie einzelne Teile hinzu, die aber am eigentlichen Aufbewahrungsort innerhalb des Schrankes keinen Platz mehr haben. Also werden die Teile dort untergebracht, wo noch Platz im Schrank ist. Der Schrank als Ganzes symbolisiert jetzt Ihre Ordnung, die Sie auf Ihrem Computer mit dem Windows-Explorer in Ihre Daten und Programme gebracht haben. Die einzelnen Teile des Services, die an den verschiedensten Orten untergebracht sind, symbolisieren die Daten, die das Betriebssystem auf der Platte abgelegt hat. Wenn Sie jetzt also Besuch bekommen, müssen Sie das Kaffeeservice an den verschiedensten Orten zusammensuchen, was natürlich länger dauert, als wenn alles ganz geordnet an einem Platz stünde. Irgendwann stört Sie das, und Sie räumen um, damit die Teile des Services wieder zusammenstehen. Das ist Ihre Defragmentation des Kaffeeservices! Und genauso sollten Sie, wenn Sie merken, dass Ihr Rechner spürbar langsamer wird, überprüfen, ob die Daten defragmentiert werden sollten.

Das geht mit Bordmitteln von Windows 7Windows 8 oder Windows 8.1 recht einfach (leider unterscheidet sich der Ablauf in den 3 Windows-Versionen mal wieder. Daher für jede Version eine kleine Anleitung. Einfach den entsprechenden Link oben anklicken. Es gibt hier auch eine tabellarische Gegenüberstellung für alle drei Windows-Verionen). Bei den Freeware- bzw. komerziellen Programmen läuft das Ganze prinzipiell ähnlich ab. Sie haben dort aber ev. mehr Möglichkeiten bei der Konfiguration. Das hängt allerdings stark von den einzelnen Programmen ab. Daher gehe ich auf diese Möglichkeiten hier nicht ein.

Noch ein kleiner (aber nicht ganz unwichtiger) Hinweis zum Schluss, bevor Sie nun fröhlich mit der Defragmentierung Ihrer Festplatte beginnen. Defragmentieren hat heute im Vergleich mit den Anfangstagen des PC’s an Bedeutung verloren. Anfänglich waren die Festplatten um Größenordnungen kleiner und damit auch sehr viel schneller voll als heutzutage. Damit stieg damals automatisch die Fragmentierung der Daten durch das Löschen und die Neuaufnahmen von Daten und Programmen. Bis die Fragmentierung heute auf einem neueren Computer ein kritisches Stadium erreicht, dauert es schon eine ganze Weile. Neben dem sehr viel größeren Speichervolumen der Platten spielt auch die bessere Organisation der Daten auf der Platte durch die neuen Windows-Versionen eine große und positive Rolle. Daher muss heutzutage die Defragmentierung (wenn überhaupt) sehr viel seltener eingesetzt werden als früher.

Henning Hilmer, 20.02.2014
Senioren Computerclub München e.V.

Dateiendungen

Die wichtigsten Dateiendungen

Die Dateiendung – oft auch als Dateinamenserweiterung bezeichnet – ist der letzte Teil eines Dateinamens hinter einem Punkt, wobei der Punkt als Trenner zwischen dem eigentlichen Dateinamen und der Dateiendung dient. Über die Dateiendung kann man in vielen Fällen erkennen, um was für einen Dateityp es sich im vorliegenden Fall handelt bzw. mit welchem Programm die Datei bearbeitet werden kann. Z.B. handelt es sich bei “doc” um eine Word-Datei, die mit MS Word oder Open Office Writer bearbeitet werden kann, bei “txt” um eine Textdatei, die mit vielen Textverarbeitungsprogrammen bearbeitet werden kann (Windows Editor, Notepad, WordPad, MS Word etc.) und bei “pdf” um eine speziell formatierte Textdatei, die u.a. mit Acrobat Reader gelesen werden kann. Es gibt hunderte von Dateiendungen, aber zum Glück sind für uns Normalsterbliche nur einige wenige wirklich von Bedeutung. Im Folgenden zähle ich die – aus meiner Sicht – wichtigsten auf, wobei ich den Punkt mitaufführe, obwohl er nicht Bestandteil der Dateiendung ist.

Datei-Endung
verwendet in / als
öffnen mit
.bmp Bildbearbeitung Bildverarbeitungsprogramme
.dll Programmen / zu Laufzeit linkbare Bibliothek allen möglichen Programmen
.doc Textverarbeitung Microsoft Word, WordPerfect, WordStar, FramMaker
.docm Textverarbeitung / Dokumente mit Makros Microsoft Word ab Verion 2007
.docx Textverarbeitung Microsoft Word ab Version 2007
.dot Textverarbeitung / Microsoft Word Dokumentvorlage Microsoft Word
.exe ausführbare Datei Microsoft Windows
.htm .html World Wide Web / Hypertext Markup Language Internet Explorer, Firefox
.jpg .jpeg Bildbearbeitung / verlustbehaftete komprimierte Bilddateien Digitalkamera, Bildbearbeitungsprogramm
.pdf Textverarbeitung Acrobat, Acrobat Reader
.raw Bildbearbeitung / verlustfreies Bildformat Digitalkamera, Bildbearbeitungsprogramm
.tif .tiff Bildbearbeitung / universelles Pixelbild-Format Bildbearbeitungsprogramm
.xls Tabellenkalkulation Microsoft Excel
.xlsx Tabellenkalkulation Microsoft Excel ab Verion 2007
.xlt Tabellenkalkulation / Tabellenvorlage Microsoft Excel

Henning Hilmer , 10.1.2014

Die Cloud (Wolke)

Daten in der Cloud speichern

Immer häufiger liest man von den Vorteilen der Datenspeicherung in der Cloud.  Man legt seine Daten in die Cloud und ist aller Sorgen enthoben. Dort werden sie automatisch gesichert. Jederzeit und von überall aus hat man selber Zugriff darauf. Und auch Freunde und Bekannte können bei Bedarf auf diese Daten zugreifen. Das alles ist doch sehr bequem. Wirklich ??

Zunächst, was ist die Cloud?  Es ist – vereinfacht dargestellt – ein Computer eines Dienstleisters, auf dem man im Internet seine Daten – kostenlos oder gegen Gebühr – abspeichern kann. Man erspart sich also die Mühe und Kosten, eine externe Festplatte für seine Datensicherung anzuschaffen und dann die Datensicherung auch regelmäßig durchzuführen, denn die Sicherung der Daten in der Cloud erledigt der Anbieter.  Und auf die in der Cloud gespeicherten Daten habe ich – der Nutzer – jederzeit und von überall aus Zugriff. So zumindest die Theorie.

Vor einer Entscheidung für oder gegen eine Datenspeicherung in der Cloud sollte man sich allerdings  folgende Fragen stellen und ehrlich beantworten :

  • Welche Daten will ich speichern
    • allgemeine Dokumente
    • private Unterlagen wie Briefe, Vertragsunterlagen, Rechnungen etc
    • Urlaubsfotos
  • Wie wichtig sind mir die Daten
    • Sehr wichtig
    • Wichtig
    • Relativ unwichtig
  • Welchen Umfang haben die Daten
  • Wie oft will ich darauf zurückgreifen
    • reine Sicherung ohne regelmäßigen Zugriff
    • regelmäßig
    • jederzeit
  • Wer soll auf die Daten zugreifen dürfen
    • nur ich selber
    • Familienangehörige und Bekannte
    • ist mir egal

Allein schon der Punkt Umfang kann die Entscheidung gegen eine Speicherung in der Cloud herbeiführen. Heutzutage kostet ein guter USB3-Stick mit 16 GB-Speicherkapazität zwischen 10 € und 20 €, eine externe Festplatte mit 1TB Speicherkapazität unter 80 €. Wenn jetzt dazukommt, dass es sich um sehr persönliche und wichtige Daten handelt, auf die ich und nur ich jederzeit zugreifen möchte, dann hat aus meiner Sicht die Cloud-Speicherung schon verloren. Sicherlich gibt es kostenlose Cloud-Angebote – der dabei zur Verfügung gestellte Speicherplatz überschreitet aber fast nie die 5 GB-Marke, meistens sind es sogar nur 2 GB. Aber wie sicher sind die Daten dort vor dem Zugriff anderer geschützt – NSA, Hacker? Wie zuverlässig wird die Datensicherung beim Anbieter gehandhabt? Ist ein 24-Stunden-Betrieb sichergestellt? Gibt es einen 24-Stunden-Betrieb der evtl. benötigten Hotline bei Problemen (Anbieter sitzt in USA oder Fernost)? Und bei gebührenpflichtigen Angeboten können die Kosten schnell den Anschaffungspreis für einen USB-Stick oder eine externe Festplatte übersteigen. Hinzu kommt noch der ev. Ausfall des eigenen Internet-Anschlusses, gem. Murphys-Gesetz tritt der nämlich immer dann ein, wenn man ihn am wenigsten gebrauchen kann.

Es soll hier nicht prinzipiell gegen die Speicherung von Daten in der Cloud argumentiert werden. Aber es sollte gut überlegt sein, ob es nicht andere Wege für eine sichere und komfortable Datenspeicherung und Datensicherung (z.B. Dateiversionsverlauf bei Windows 8) gibt.

Henning Hilmer , 6.12.2013

Arten der Datensicherung

Im Allgemeinen wird zwischen einer Systemsicherung, einer Datensicherung und einer Komplettsicherung unterschieden. Eine Komplettsicherung ist im Prinzip eine gleichzeitige Sicherung der Systemdaten und der Nutzerdaten. Auf sie wird hier nicht extra eingegangen. Sicherungen (sowohl Systemdaten- als auch Nutzerdatensicherungen) sollten immer auf ein anderes Laufwerk erfolgen als auf das, auf denen die Daten ursprünglich lagern. Hierfür kann eine externe Festplatte, ein Netzlaufwerk, ein USB-Stick oder  – z.B. bei Desktop-PC’s – auch eine zusätzliche interne Festplatte verwendet werden.

Systemsicherung

Hierbei handelt es sich in erster Linie um die Sicherung des Betriebssystems und der installierten Programme. Sind außerdem Daten (Bilder, Dokumente etc) auch auf dem Systemlaufwerk vorhanden, werden sie bei einer Systemsicherung ebenfalls mitgesichert.

– Recovery (äußerster Notfall)

Ein Recovery ist im Allgemeinen ein Wiederherstellen des bei der Auslieferung eines Computers herrschenden Zustandes. D.h. nur das Betriebssystem und die Programme, die der Computerhersteller vorinstalliert hatte, werden wieder hergestellt. Alle nach dem Kauf des Computers installierten Programme und alle bis dahin erfassten Daten gehen im Normalfall – falls keine Datensicherung für die persönlichen Daten durchgeführt wurde –  verloren. Recovery-Lösungen werden normalerweise vom jeweiligen Computerhersteller mit dem Computer mitgeliefert. Sie sind nur auf dem jeweiligen Computermodell einsetzbar. Und auch nur dann, wenn keine größeren Hardwareänderungen nach dem Kauf vorgenommen worden sind.

– Systemabbild

Ein Systemabbild ist der Zustand des kompletten Systems zu einem bestimmten Zeitpunkt. D.h. hier werden das Betriebssystem in seinem aktuellen Zustand (also incl. Inzwischen eingespielter Änderungen wie z.B. der monatlichen Patches von Microsoft, aktualisierter Treiber etc), alle bisher auf der Systempartition installierten Programme sowie ebenfalls auf der Systempartition bis dahin abgelegten persönlichen Daten (Bilder, Musikstücke, Dokumente etc.) gesichert. Beim Zurückspielen des Systemabbildes gehen also alle nach der Erstellung des Systemabbildes installierten Programme und ev. erfassten persönlichen Daten verloren. Lösungen für diese Sicherungsart sind zum einen in Windows integriert. Es gibt aber auch gute kommerzielle Lösungen, die hardwareunabhängig sind.

– Wiederherstellungspunkt

Ein Wiederherstellungspunkt ist ebenfalls das Abbild des Systemzustandes zu einem bestimmten Zeitpunkt. Allerdings wird hier nicht das komplette System samt bis dahin installierter Programme und ev. erfasster Daten gesichert, sondern nur bestimmte Systemdateien. Damit ist der Platzbedarf bei weitem geringer als der eines Systemabbildes. Bei der Systemwiederherstellung mittels eines Wiederherstellungspunktes wird der Systemzustand zum Zeitpunkt der Erstellung des Wiederherstellungspunktes wieder hergestellt, d. h. Programme und Treiber, die nach dem Zeitpunkt des Wiederherstellungspunktes installiert wurden, gehen verloren. Die persönlichen Daten auf der Systempartition bleiben aber im Gegensatz zum Wiederherstellen mittels des Systemabbildes erhalten. Wiederherstellungspunkte werden zum einen automatisch vom System zu bestimmten Anlässen erstellt (z.B. vor dem Einspielen der monatlichen Updates von Microsoft, teilweise auch vor der Installation von Software oder Treibern – dies aber nicht immer!!!), sie können aber auch manuell vom Benutzer erstellt werden und sollten es auch vor der Installation neuer Software oder Treiber. Lieber ein Wiederherstellungspunkt zu viel als zu wenig ! Wiederherstellungspunkte können meines Wissens nach nur mit Windows selber hergestellt werden.

Datensicherung (Nutzerdatensicherung)

Als Datensicherung wird in dieser Beschreibung die alleinige Sicherung der Benutzerdaten bezeichnet. Es gibt wie bei der Systemsicherung unterschiedliche Arten der Sicherungsart.

– Vollsicherung

Bei der Vollsicherung (auch Backup, Komplettsicherung oder manchmal als „normale Sicherung“ bezeichnet) werden alle vorhandenen Daten auf das Sicherungsmedium (dazu später mehr) übertragen. Dies kann natürlich im Laufe der Zeit öfters durchgeführt werden. Allerdings werden dann ev. eine ganze Menge Daten, die seit der letzten Sicherung sich nicht verändert haben, erneut und damit doppelt oder mehrfach – d.h. redundant – gesichert. Damit ergibt sich automatisch ein höherer Speicherbedarf. Vollsicherungen können mit Windows-Mitteln, mit Freeware oder kommerzieller Sicherungssoftware erzeugt werden.

– Differenzsicherung

Bei der Differenzsicherung wird beim ersten Sicherungslauf eine Vollsicherung angelegt. Bei den nachfolgenden Sicherungen werden nur die Daten, die sich seit der letzten Vollsicherung verändert haben oder neu hinzugekommen sind, gesichert. Bei jeder weiteren Differenzsicherung wird wieder auf der letzten Vollsicherung aufgesetzt. Hiermit ergibt sich gegenüber der entsprechenden Anzahl von Vollsicherungen natürlich eine Platzersparnis. Allerdings besteht die Gefahr, dass Daten, die in der ersten Differenzsicherung gesichert wurden (weil sie seit der Vollsicherung neu hinzugekommen sind oder sich verändert hatten), inzwischen aber gelöscht oder verändert wurden, in der nächsten Differenzsicherung nicht mehr vorhanden sind (da inzwischen gelöscht) oder nur in der zweiten veränderten Form gesichert sind. Die veränderte Form zwischen der Vollsicherung und der ersten Differenzsicherung geht also verloren. Bei mehreren Differenzsicherungen hintereinander bis zur nächsten Vollsicherung kann also eine ganze Menge an Daten auch verloren gehen !!!

– Inkrementell Sicherung

Auch hier wird beim ersten Sicherungslauf zunächst eine Vollsicherung angelegt. Bei den nachfolgenden inkrementellen Sicherungen werden immer nur die Dateien gespeichert, die seit der letzten inkrementellen Sicherung oder (bei der ersten inkrementellen Sicherung) seit der letzten Vollsicherung geändert wurden oder neu hinzugekommen sind. Es wird also immer auf der letzten inkrementellen Sicherung aufgesetzt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass bei einer Wiederherstellung die Daten in der Regel aus mehreren Sicherungen wieder zusammengesucht werden müssen. Diese Art der Sicherung bietet z.B. Windows 7, aber auch gute kommerzielle Programme oder auch Freeware gibt es hierfür.

– Dateiversionsverlauf

Der Dateiversionsverlauf ist eine „neue“ Art der Sicherung in Windows 8 und 8.1. Hierbei wird vom System die Geschichte der zu sichernden Daten (Ordner oder auch einzelne Dateien) nahtlos aufgezeichnet. Das erlaubt es, auf beliebige frühere Versionen einer gesicherten Datei zurückzugreifen. Damit ähnelt es ein wenig der inkrementellen Sicherung, allerdings auf Dateiebene. Das „beliebige frühere Versionen“ hängt natürlich vom für die Sicherung zur Verfügung stehenden Speicherplatz ab. Ist dieser erschöpft, werden die ältesten Sicherungen gelöscht, um Platz für die neuen Sicherungen zu schaffen. Der Vorteil dieser Sicherungsmethode liegt darin, dass ganz gezielt auf frühere Versionen einzelner Dateien oder Ordner direkt über den Windows-Explorer zugegriffen werden kann. Standardmäßig ist diese Art der Datensicherung allerdings bei Windows 8 nicht aktiviert. Sie muss gezielt eingerichtet werden.

Leider hat Microsoft in den verschiedenen Windows-Versionen auch wieder an den Sicherungsverfahren rumgedreht. In der folgenden Tabelle wird angezeigt, welche Sicherungsvariante von welcher Windows-Version unterstützt wird.

was wird gesichert
Windows 7
Windows 8
Windows 8.1
Systemdaten Recovery Recovery Recovery
Systemdaten Systemabbild Systemabbild Systemabbild
Systemdaten Wiederherstellungspunkt Wiederherstellungspunkt Wiederherstellungspunkt
Nutzerdaten Komplettsicherung Komplettsicherung Komplettsicherung
Nutzerdaten Differenzsicherung Differenzsicherung Differenzsicherung
Nutzerdaten inkrementelle Sicherung inkrementelle Sicherung inkrementelle Sicherung
Nutzerdaten Dateiversionsverlauf Dateiversionsverlauf

Henning Hilmer, 03.12.2013

Datensicherung

Was ist Datensicherung ?

lästig aber überaus wichtig !!

Warum Datensicherung ?

Das System kann durch falsche Softwareinstallation, fehlerhafte Treiber oder Stromausfall beschädigt werden. Ärgerlich, aber im Normalfall mit mehr oder weniger großem Aufwand reparierbar. Wertvolle persönliche Daten können unwiderruflich verloren gehen durch :

o versehentliches Löschen einer Datei o versehentliches Überschreiben einer Datei o Systemabsturz z.B. durch Stromausfall, bei dem Dateien beschädigt werden o Festplattencrash

Was sind Daten ?

Unter Daten wird zunächst einmal all das bezeichnet, was auf einem Computer (PC oder Notebook) gespeichert wird. Hier in der Beschreibung der Datensicherung unterscheiden wir aber zum besseren Verständnis zwischen Systemdaten und Nutzerdaten. Als Systemdaten werden im Folgenden alle Daten bezeichnet, die zum Betriebssystem Windows gehören, und alle Daten, die zu den auf einem Computer installierten Programmen gehören. Nutzerdaten wiederum sind die Daten, die vom Betreiber oder Nutzer des Computers erfasst oder eingespielt werden. Das sind im Allgemeinen Dokumente, die z.B. mit MS Office, LibreOffice oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm erstellt wurden, Bilder, Musikdaten, Videos, aus dem Internet runtergeladene Dateien etc.

Wo befinden sich die Daten?

Bei der Systeminstallation von Windows werden die Systemdaten standardmäßig auf dem Systemlaufwerk C: (wird auch als Partition C: bezeichnet. Zu Partitionen später etwas mehr) gespeichert. Bei einem neuen PC mit nur einem Betriebssystem ist das (zumindest aus der Sicht des Windows-Explorers) das erste Laufwerk. Die Nutzerdaten sowohl von Windows als auch von den meisten Anwendungsprogrammen werden nach der jeweiligen Installation zunächst ebenfalls standardmäßig auf dem Laufwerk C: gespeichert. Allerdings ist es im Nachhinein bei den meisten Programmen möglich, dieses Standardspeicherverhalten zu ändern und dem Programm mitzuteilen, wo es in Zukunft die Daten speichern soll. (Achtung: wurden mit einem Programm bereits Daten erzeugt und im Standardspeicherplatz auf Laufwerk C: abgespeichert, so werden diese nach Änderung des Standardspeicherortes nicht automatisch dorthin übertragen. Das muss nachträglich händisch erfolgen. Nur die neu erstellten Daten werden ab sofort am neuen Standardspeicherort abgelegt.)

Wie nun die Daten gesichert werden können, ist hier beschrieben.

Henning Hilmer, 03.12.2013

Partitionieren

Partitionieren – was ist das ?

Für die Eiligen unter uns, die nur ungerne längere Bedienungsanleitungen und dergleichen lesen, kurz das Wichtigste im Voraus. Partitionierung ist allgemein gesprochen die Einteilung einer Festplatte in ein oder mehrere  gleich- oder auch ungleich große Bereiche, auf denen Daten gezielt abgelegt werden – getrennt z.B. nach Betriebssystem, Programmen (sind ja auch nur Daten), Bilder, Videos, Musik usw. Wie die Partitionierung genau funktioniert kann entweder in der einschlägigen Fachliteratur oder einem späteren Beitrag von mir nachgelesen werden. Für sie endet hier die Beschreibung.

Partitionierung oder auch richtiges Einrichten einer Festplatte ist für viele Anwender ein staubtrockenes oder auch langweiliges Thema. Sie gehen davon aus, dass der Computerhersteller, von dem sie ihren neuen Begleiter gekauft haben, das für sie schon richtig und optimal erledigt hat. Aber leider ist das in den seltensten Fällen wirklich der Fall. Auch beim Computerbauer geht es um Gewinn, d.h. möglichst viele Geräte in kürzester Zeit und geringstem Aufwand herstellen und verkaufen. Da wird dann doch oftmals ein wenig schlampig und ohne große Sorgfalt gewerkelt.

Computerhersteller installieren (meistens) alles – das Betriebssystem und die mitgelieferten Programme – auf die Festplatte, alles hintereinander, ohne sich groß um Ordnung zu kümmern. Und da Sie natürlich dem Computerhersteller und dem Betriebssystem vertrauen, installieren Sie später Ihre Programme auch dahin, wo sie das Betriebssystem hinlegen will. Bei den persönlichen Daten (Briefe, Bilder, Musik, eMails etc.) vertrauen Sie ebenfalls den Vorgaben zum Speicherort, die die entsprechenden Programme Ihnen machen.

Nach einiger Zeit – Sie haben bereits intensiv mit dem Computer gearbeitet – installieren Sie voller Freude ein neues Programm. Dummerweise wird dabei (ohne Ihr Verschulden !!!) ein fehlerhaften Treiber (das ist ein kleines Programmstückchen, das z.B. den Zugriff des Programmes auf irgendein Teil, z.B. auf einen Drucker, einen DVD-Brenner oder sonst ein Teil des Computers steuert) mitinstalliert. Und dieser fehlerhafte Treiber bringt Ihren Computer zum Absturz. Sie können ihn nicht mehr starten. Alle Rettungsmaßnahmen, die Sie von guten Bekannten hören, schlagen erst mal fehl. Es hilft nur noch eine komplette Neuinstallation des Systems.

Aua, sage ich da jetzt. Denn dabei gehen unweigerlich alle bisher auf der Festplatte gespeicherten Daten verloren (über Datensicherung solcher Daten sprechen wir später. Hier tun wir mal so, als ob es die noch nicht gegeben hätte). Das Betriebssystem und die Programme haben Sie zwar noch auf DVD oder CD und können damit den Computer wieder zum Laufen bringen. Aber die persönlichen Daten sind leider futsch. Und das kann ziemlich wehtun.

Schön und gut sagen Sie jetzt. Aber was kann man dagegen tun. So was kann doch immer passieren, egal wie ich meine Festplatte einrichte. Na ja, Sie haben zwar schon recht, aber so ganz dann doch nicht.

Bevor Sie nach dem Neukauf des Computers weitere Programm installieren und persönliche Daten erfassen, teilen Sie Ihre Festplatte in zwei Teile (= Partitionen) auf (es können auch mehr Partitionen sein, aber zwei sollen für dieses Beispiel der Einfachheit halber erst mal genügen). Wie das genau geht besprechen wir später. Hier in Kürze nur die notwendigen Schritte. Mit einem Hilfsprogramm wird der Bereich, der das Betriebssystem und die schon installierten Programme enthält (also im Augenblick ja die gesamte Festplatte), verkleinert, mit dem Namen „System“ versehen. Als Laufwerksbuchstaben behält er den Eintrag „C:“. Der jetzt frei werdende Teil der Festplatte ergibt die zweite Partition. Er wird „Daten“ genannt und soll den Laufwerksbuchstaben „E:“ erhalten (der Buchstabe „D:“ ist wahrscheinlich bei Ihrem System schon für das DVD-Laufwerk vergeben). Im Windows-Explorer können Sie jetzt drei Einträge sehen, einmal „System (C:)“, einmal „DVD-Laufwerk (D:)“ (oder so ähnlich) und einmal „Daten (E:)“.

Nun können Sie Ihre neuen Programm installieren. Sie werden im Normalfall weiter auf der Partition „System (C:)“ abgelegt. Aber bei allen persönlichen Daten (Briefe, Tabellen, Bilder etc.), die Sie in Zukunft erfassen, müssen Sie darauf achten, dass sie auf der Partition „Daten (E:)“ abgespeichert werden (in den meisten Fällen kann man das in den Optionen der einzelnen Programme so einstellen).

Jetzt passiert das gleiche Missgeschick wie vorhin. Durch die Installation eines fehlerhaften Treibers startet Ihr System nicht mehr und Sie müssen es neu installieren. Im Gegensatz zu vorhin wird aber bei der Neuinstallation nicht die ganze Festplatte gelöscht und dann alles neu installiert, sondern nur die Partition „System (C:)“. Das bedeutet für Sie, nur das Betriebssystem und die bisher installierten Programme gingen verloren und müssen neu installiert werden. Ihre persönlichen Daten auf der Partition „Daten (E:)“ bleiben auch bei der Neuinstallation aber erhalten. Der Aufwand tut natürlich auch weh, aber der Aufwand und der Verlust sind verschmerzbar. Sie haben ja noch die Installationsmedien von Betriebssystem und Programmen. Aber Ihre persönlichen Daten sind nicht im Nirwana verschwunden. Und damit hat sich der zusätzliche Aufwand der Partitionierung der Festplatte auf jeden Fall gelohnt.

Über den Fall, dass entweder die gesamte Festplatte durch einen Headcrash den Geist aufgibt oder Ihre Daten auf eine andere Weise verloren gehen (falsches Löschen, unbeabsichtigtes Überschreiben etc.) soll hier nicht diskutiert werden. Hierfür müssen wir uns mit der Datensicherung näher befassen. Und das geschieht später.

Henning Hilmer , 20.11.2013
www.sccm.de