Nach Heartbleed: USA räumen Zurückhalten von Sicherheitslücken ein

Die US-Regierung beteuert ihr Engagement für ein offenes und sicheres Internet. Meist sei es im nationalen Interesse, eine neu entdeckte Sicherheitslücke zu enthüllen. Die Geheimdienste könnten aber nicht völlig auf ein geeignetes Werkzeug verzichten, um „einen terroristischen Angriff oder den Diebstahl von geistigem Eigentum zu verhindern“.

Urteil: US-Durchsuchungsbefehle gelten auch für in Europa gespeicherte Cloud-Daten

Der Urteilsbegründung zufolge würde eine Zusammenarbeit mit anderen Staaten den Aufwand für die US-Regierung deutlich erhöhen. Ein Amtshilfeverfahren sei generell „langsam und arbeitsintensiv“. Im vorliegenden Fall geht es um von Microsoft in Irland gespeicherte Kundendaten.

Stellvertretender NSA-Direktor: Snowden hat dem Internet geschadet

Auf einer von Bloomberg veranstalteten Technologiekonferenz geht es auch um den „Snowden-Effekt“ und seine Folgen. Der frühere NSA-Beamte und heutige Sicherheitsberater führt Bestrebungen zu dezentralen Internetstrukturen auf Snowdens Enthüllungen zurück. Er warnt vor „nationalistischen Bestrebungen“ wie etwa einer deutschen oder schweizerischen Cloud.